Informationen zur Coronapandemie

Informationen zu den Auswirkungen der Coronapandemie
auf den Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb an der JGU

Die Coronavirus-Pandemie hat weitreichende Folgen für den Lehr-, Studien- und Prüfungsbetrieb an der JGU.

Nachfolgend finden Sie grundlegende Informationen, welche grundsätzlich für die gesamte JGU  gelten. Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls übergeordnete Regelungen in den Staatsexamensstudiengängen die folgenden Ausnahmeregelungen nicht ermöglichen. Spezifische Informationen der Universitätsmedizin finden Sie unter:
www.um-mainz.de/rfl/studium-lehre/corona-faq.html.

Weitere Informationsseiten der JGU zur Corona-Pandemie finden Sie in der rechten Spalte verlinkt.

Grundsätzliches zur Rechtslage

Alle, die noch eine Impfung benötigen, können diese zu Semesterbeginn ohne Voranmeldung beim Impfbus bekommen:

  • 20. Oktober, 8-16 Uhr an der JGU, Standort Mainz vor dem GFG
  • 20. Oktober, 8-16 Uhr an der JGU, Standort Germersheim

Grundsätzlich gelten auch unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen die rechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Prüfungsordnungen und die Einschreibeordnung. Allerdings sind die rechtlichen Bestimmungen in einer angemessenen Weise auf die jeweilige Situation hin auszulegen. Grundsätzlich ist für die Anwendung der Prüfungsordnung der Prüfungsausschuss zuständig.

JGU-weit einheitliche Regelungen, die zusätzlich oder abweichend von den Prüfungsordnungen und der Einschreibeordnung gelten, wurden in der Corona-Satzung der JGU getroffen.

Grundsätzlich ist für die Anwendung der Prüfungsordnung der Prüfungsausschuss zuständig; die JGU versucht jedoch im Interesse der Studierenden, wichtige Regelungen JGU-weit zu vereinheitlichen.
Diese Regelungen werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Sofern keine pauschalen Regelungen getroffen werden können, sondern Einzelfallentscheidungen notwendig sind, ist grundsätzlich darauf hinzuwirken, dass Ermessenspielräume, die in der Prüfungsordnung eröffnet werden, genutzt und nach einheitlichen und transparenten Kriterien im maximalen Interesse der Studierenden angewendet werden, ohne dass sich hieraus rechtliche Verstöße, insbesondere eine Verletzung des Prinzips der Chancengleichheit ergeben.

Für Studierende, die im SoSe 2020, WiSe 2020/21 oder SoSe 2021 an einer rheinland-pfälzischen Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt waren, wird die individuelle Regelstudienzeit um das betreffende oder die betreffenden Semester verlängert. Nicht erfasst von dieser Regelung sind die Staatsexamens-Studiengänge – hier wird die Regelstudienzeit durch bundesrechtliche Regelungen festgelegt. Der Wissenschaftsminister wird sich auf Bundesebene dafür einsetzen, diese Erhöhung auch für Staatsexamens-Studiengänge umzusetzen.

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK)

Die didaktische und technische Gestaltung digitaler und hybrider Lehr- und Prüfungsformate ist für die meisten Lehrenden eine Herausforderung. Unter https://lehre.uni-mainz.de/digital/ erhalten Sie umfangreiche Unterstützung. Dort finden Sie auch Hinweise auf Schulungsangebote und Ansprechpersonen für weitergehende Fragen.

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2021/22 beginnt am 18.10.2021 und endet am 05.02.2022.
Die Einführungswoche findet vom 11.10.2021 bis 15.10.2021 statt.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021/22

Die JGU verfolgt das Ziel, im Wintersemester Präsenzlehre in möglichst großer Breite zu ermöglichen. Die aktuelle Planung ermöglicht es, rund 90% aller Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. Ein vollständig digitales Studienangebot wird es nicht geben.

Die Entscheidung über die Art der Veranstaltungsdurchführung liegt im Ermessen der Lehrenden. Die geben bis Ende September in Jogustine die Art der Veranstaltungsdurchführung entlang der vorgegebenen Möglichkeiten an: Präsenz, Hybrid, Online. Der zusätzlich zu vergebende Marker „digital“ weist dabei Veranstaltungen aus, die für Studierende vollständig digital studierbar sind – das ist theoretisch auch bei primär in Präsenz oder in hybriden Formaten durchgeführte Veranstaltungen denkbar.

Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und die Nutzung von studentischen Arbeitsplätzen und Serviceeinrichtungen sind nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen möglich. Der Nachweis erfolgt mit einem entsprechenden Zertifikat. Im Fall eines Testnachweises wird nur ein negativer PoC-Antigen-Test, durchgeführt von geschultem Personal akzeptiert, der tagesaktuell oder vom Vortag ist. Die Kosten des Tests werden seitens der JGU nicht übernommen.

Ein zentral organisierter Sicherheitsdienst prüft in Stichproben die Einhaltung der 3G-Regel.

Im Fall von digitalen Lehrformaten darf der Workload nicht höher sein als bei entsprechenden Präsenzveranstaltungen.

Die besonderen Regelungen zur Teilnahme bei digitalen Lehrformaten werden seit dem Sommersemester 2020 in der Corona-Satzung geregelt.

Lehrveranstaltungen, die in Räumen stattfinden, die bis zu 100 Personen fassen, sind in Präsenz möglich. Größere Veranstaltungen finden regelmäßig rein digital (und bevorzugt asynchron) statt.
Digital synchrone Angebote müssen in den ursprünglich geplanten Zeitslots stattfinden, um Überschneidungsfreiheit (Kreuzermodell) zu gewährleisten. Lehrende haben die Möglichkeit, Präsenzangebote für Teilgruppen zu organisieren.

Als Ausnahmeregelung gilt, dass im RW 1 Lehrveranstaltungen bei Belegung mit bis zu 400 Personen (mit je einem Platz Abstand) stattfinden können.

Praktika können analog zu den vergangenen Pandemie-Semestern in Präsenz stattfinden. Auf Abstand kann unter Einhaltung der Maskenpflicht verzichtet werden.

Für die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen im Wintersemester setzte die JGU weiter auf bewährte Schutzmaßnahmen:

Details und Ausnahmen entnehmen sie bitte dem anhängenden Dokument.

  •  Einhaltung und Nachweis der 3G-Regel
  •  Maskenpflicht (OP-Maske, FFP2- oder KN95-Maske) in allen Gebäuden, auch am Sitzplatz und in Lehrveranstaltungen sowie an studentischen Arbeitsplätzen
  • Hinweise zur Maskenpflicht:
    • Bestehende Ausnahmen für Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen bleiben in Kraft (künstlerisch-, sport- und sprachpraktischer Unterricht, Baumwoll-Masken in Laboren mit Brandgefahr).
    • Personen, die eine ärztlich bescheinigte Befreiung von der Maskenpflicht nachweisen können, müssen die Maske nicht tragen, jedoch trotzdem einen 3G-Nachweis vorlegen.
    • Um Rücksichtnahme gegenüber Personen mit einer Hör- oder Sehbehinderung wird gebeten.
    • Vortragende können die Maske abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 2m eingehalten wird.
    • Masken für Studierende werden nicht von der JGU gestellt.
  • Hust- und Niesetikette
  • Abstand: In Lehrveranstaltungen, die in Räumen stattfinden, die bis zu 100 Personen fassen (Ausnahme: RW 1, s.o.), kann unter Einhaltung der Maskenpflicht auf den Abstand verzichtet werden.
  • Lüftungsmaßnahmen: Manuell über Fenster (mindestens alle 30 Minuten für mind. 3 Minuten) oder automatisch über Lüftungsanlagen.

Für eine lückenlose Kontaktnachverfolgung sind alle Personen, die studentische Arbeitsplätze auf dem Campus nutzen oder Lehrveranstaltungen besuchen, aufgefordert sich über die JGU-App vor Ort in die jeweiligen Räume einzubuchen. An den Eingängen der Räume werden dazu QR-Codes angebracht.

An den Ausgängen der Räume werden Hinweise angebracht, die daran erinnern, sich beim Verlassen des Raumes wieder auszuloggen.

Nähere Informationen finden sich hier.

Prüfungen im Wintersemester 2021/22 

Für die besonderen Rahmenbedingungen, unter denen der Lehr- und Studienbetrieb während der Corona-Pandemie stattfinden muss, wurden in der „Corona-Satzung“ Regelungen getroffen. Die Regelungen, die für das Sommersemester 2020 galten, wurden verlängert. Ausgenommen hiervon sind die zusätzlichen Wiederholungsversuche. Die Eckpunkte:

Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie können nicht alle Prüfungsformate so durchgeführt werden, wie sie in der Prüfungsordnung festgelegt sind. Abweichungen von den Formaten und der Dauer für Studien- und Prüfungsleistungen werden den Studierenden von den Lehrenden mit Zustimmung des zuständigen Prüfungsausschusses in der Regel spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

In besonderen Fällen, insbesondere aufgrund der erschwerten Betreuungssituation für Studierende mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen während der Corona-Pandemie, der Zugehörigkeit zu Risikogruppen oder aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen (z.B. beschränkter Zugang zur Bibliothek) kann die Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten oder vergleichbaren schriftlichen Prüfungsleistungen oder eines vergleichbaren Prüfungsformats verlängert werden.

Liegt eine Vielzahl vergleichbarer Fälle vor, kann die Verlängerung auch von Amts wegen erfolgen.

Wenn Studierende nicht an einer Präsenzprüfung teilnehmen können, z.B. wegen der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, weil sie mit Angehörigen von Risikogruppen in einem Haushalt leben oder weil sie kein Visum für die Einreise nach Deutschland erhalten können, können sie beim Prüfungsausschuss eine Erbringung gleichwertiger Studien- und Prüfungsleistungen in anderer Form bzw. einem anderen Prüfungsformat beantragen; entsprechende Nachweise sind erforderlich. Je nach Fall kommt statt des Ablegens der
Prüfung in einer anderen Form auch das Ablegen der Prüfung in einem gesonderten Raum in Betracht.

Praktika können analog zu den vergangenen Pandemie-Semestern in Präsenz stattfinden. Auf Abstand kann unter Einhaltung der Maskenpflicht verzichtet werden.

Mündliche Prüfungen können per Videokonferenz durchgeführt werden, wenn keiner der Beteiligten widerspricht. Die Studierenden werden von den Fachbereichen und Hochschulen über die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen informiert. Für den Fall einer technischen Störung muss gewährleistet werden, dass dem Prüfling keine Nachteile entstehen; ausgenommen davon sind Täuschungsversuche.

Alternativ zu Präsenzklausuren können Take-Home-Prüfungen eingesetzt werden. Dabei erhalten die Studierenden die Aufgaben z.B. per E-Mail oder über ein Lernraummanagementsystem. Da die Prüfung ohne Aufsicht absolviert wird, können Hilfsmittel zugelassen werden; sie müssen aber angegeben werden. Analog zu einer Hausarbeit versichern die Studierenden bei der Abgabe, die Prüfungsleistung selbständig erbracht zu haben. Für den Fall einer technischen Störung muss gewährleistet werden, dass dem Prüfling keine Nachteile entstehen; ausgenommen davon sind Täuschungsversuche.

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten zur Digitaler Lehre.

Folgende Fristen sind bis zum 31.3.2022 ausgesetzt:

  • Meldung zu Wiederholungsprüfungen bzw. Wiederholungsfristen
  • Meldung zur Bachelor- oder Masterarbeit
  • Erfüllung von Auflagen, die bei der Zulassung zum Studium erteilt wurden.

Studierende, die ohne Vorliegen des Bachelorabschlusses einen Masterstudiengang aufgenommen haben bis zum Ende des zweiten Fachsemesters des Masterstudiengangs Zeit, den Bachelorabschluss nachzureichen.
Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen im wird den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, sich bis zu 48 Stunden vor dem Prüfungstermin abzumelden. Dies gilt auch für Wiederholungsprüfungen. Nach diesem Zeitpunkt gelten die üblichen Rücktrittsregelungen der Prüfungsordnungen, wonach ein Rücktritt nur aus triftigen Gründen möglich ist.

Organisatorische Regelungen für die Durchführung von Klausurprüfungen im WiSe 2021/22

Hinweis: Die Klausurprüfungen des WiSe 2021/22 werden in Präsenz mit Maskenpflicht und ohne Abstand geplant. Entsprechend ist derzeit keine Anmietung von externen Räumen geplant. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern und Klausurprüfungen unter Corona-Bedingungen (mit Abstand und Maske) notwendig machen, werden kurzfristig entsprechende Änderungen vorgenommen.