Informationen zur Coronapandemie

Informationen
zu den Auswirkungen der Coronapandemie
auf den Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb an der JGU
(Stand: 29. September 2020)

Die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie hat weitreichende Folgen für den Lehr-, Studien- und Prüfungsbetrieb an der JGU.

Nachfolgend finden Sie grundlegende Informationen, welche grundsätzlich für die gesamte JGU einschließlich der Universitätsmedizin gelten. Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls übergeordnete Regelungen in den Staatsexamensstudiengängen die folgenden Ausnahmeregelungen nicht ermöglichen. Spezifische Informationen der Universitätsmedizin finden Sie unter: www.um-mainz.de/rfl/studium-lehre/corona-faq.html.

Weitere Informationsseiten der JGU zur Corona-Pandemie finden Sie in der rechten Spalte verlinkt.

Grundsätzliches zur Rechtslage

Grundsätzlich gelten auch unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen die rechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Prüfungsordnungen und die Einschreibeordnung. Allerdings sind die rechtlichen Bestimmungen in einer angemessenen Weise auf die jeweilige Situation hin auszulegen. Grundsätzlich ist für die Anwendung der Prüfungsordnung der Prüfungsausschuss zuständig.

JGU-weit einheitliche Regelungen, die zusätzlich oder abweichend von den Prüfungsordnungen und der Einschreibeordnung gelten, wurden in der Corona-Satzung der JGU getroffen.

Grundsätzlich ist für die Anwendung der Prüfungsordnung der Prüfungsausschuss zuständig; die JGU versucht jedoch im Interesse der Studierenden, wichtige Regelungen JGU-weit zu vereinheitlichen. Diese Regelungen werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Sofern keine pauschalen Regelungen getroffen werden können, sondern Einzelfallentscheidungen notwendig sind, ist grundsätzlich darauf hinzuwirken, dass Ermessenspielräume, die in der Prüfungsordnung eröffnet werden, genutzt und nach einheitlichen und transparenten Kriterien im maximalen Interesse der Studierenden angewendet werden, ohne dass sich hieraus rechtliche Verstöße, insbesondere eine Verletzung des Prinzips der Chancengleichheit ergeben.

Der rheinland-pfälzische Landtag hat beschlossen, die Regelstudienzeit für Studierende , die im Sommersemester 2020 an einer rheinland-pfälzischen Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt waren, um ein Semester zu verlängern. Nicht erfasst von dieser Regelung sind die Staatsexamens-Studiengänge – hier wird die Regelstudienzeit durch bundesrechtliche Regelungen festgelegt. Der Wissenschaftsminister wird sich auf Bundesebene dafür einsetzen, diese Erhöhung auch für Staatsexamens-Studiengänge umzusetzen.

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK)

Vorlesungszeit im Wintersemester 2020/21

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 beginnt am 02.11.2020 und endet am 13.02.2021.

Abweichend davon beginnt die Vorlesungszeit für zweiten und höheren Fachsemester in Medizin und Zahnmedizin am 19.10.2020. Die Vorlesungszeit für alle Fachsemester in Medizin und Zahnmedizin endet am 06.02.2021

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

Die Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 werden aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln in den meisten Fällen nicht in Präsenz stattfinden können. Praktisch ausgerichtete Lehrveranstaltungen in Laboren, im sportlichen und künstlerischen Bereich sowie der Projektlehre werden bei der Ermöglichung von Präsenzterminen prioritär behandelt, ebenso Angebote für Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Die Ausgestaltung liegt im Ermessen von Fächern und Fachbereichen. Weitere Informationen finden Sie unter https://lehre.uni-mainz.de/2020/07/09/winter21/.

Der Workload bei digitalen Lehrformaten darf nicht höher sein als bei entsprechenden Präsenzveranstaltungen.

Die besonderen Regelungen zur Teilnahme bei digitalen Lehrformaten wurden für das Sommersemester 2020 in der Corona-Satzung geregelt. Die Geltungsdauer dieser Regelungen wurde für das Wintersemester 2020/21 verlängert. Die aktualisierte Fassung der Corona-Satzung wird in Kürze veröffentlicht.

Prüfungen im Wintersemester 2020/21

Für die besonderen Rahmenbedingungen, unter denen der Lehr- und Studienbetrieb während der Corona-Pandemie stattfinden muss, wurden in der „Corona-Satzung“ Regelungen getroffen. Die Regelungen, die für das Sommersemester 2020 galten, wurden verlängert (Ausnahme: zusätzliche Wiederholungsversuche).
Die Eckpunkte:

Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie können nicht alle Prüfungsformate so durchgeführt werden, wie sie in der Prüfungsordnung festgelegt sind. Abweichungen von den Formaten und der Dauer für Studien- und Prüfungsleistungen werden den Studierenden von den Lehrenden mit Zustimmung des zuständigen Prüfungsausschusses in der Regel spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

In besonderen Fällen, insbesondere aufgrund der erschwerten Betreuungssituation für Studierende mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen während der Corona-Pandemie, der Zugehörigkeit zu Risikogruppen oder aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen (z.B. beschränkter Zugang zur Bibliothek) kann die Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten oder vergleichbaren schriftlichen Prüfungsleistungen oder eines vergleichbaren Prüfungsformats verlängert werden.

Liegt eine Vielzahl vergleichbarer Fälle vor, kann die Verlängerung auch von Amts wegen erfolgen.

Wenn Studierende nicht an einer Präsenzprüfung teilnehmen können, z.B. wegen der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, weil sie mit Angehörigen von Risikogruppen in einem Haushalt leben oder weil sie kein Visum für die Einreise nach Deutschland erhalten können, können sie beim Prüfungsausschuss eine Erbringung gleichwertiger Studien- und Prüfungsleistungen in anderer Form bzw. einem anderen Prüfungsformat beantragen; entsprechende Nachweise sind erforderlich. Je nach Fall kommt statt des Ablegens der Prüfung in einer anderen Form auch das Ablegen der Prüfung in einem gesonderten Raum in Betracht.

Können externe Praktika aufgrund der Corona-Pandemie nicht absolviert werden, kann -mit Ausnahme von Schulpraktika in den Lehramtsstudiengängen - eine geeignete Ersatzleistung vereinbart werden. Voraussetzung ist, dass die Ersatzleistung gleichwertig zur Leistung gemäß der Prüfungsordnung ist.

Mündliche Prüfungen können per Videokonferenz durchgeführt werden, wenn keiner der Beteiligten widerspricht. Die Studierenden werden von den Fachbereichen und Hochschulen über die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen informiert. Für den Fall einer technischen Störung muss gewährleistet werden, dass dem Prüfling keine Nachteile entstehen; ausgenommen davon sind Täuschungsversuche.

Alternativ zu Präsenzklausuren können Take-Home-Prüfungen eingesetzt werden. Dabei erhalten die Studierenden die Aufgaben z.B. per E-Mail oder über ein Lernraummanagementsystem. Da die Prüfung ohne Aufsicht absolviert wird, können Hilfsmittel zugelassen werden; sie müssen aber angegeben werden. Analog zu einer Hausarbeit versichern die Studierenden bei der Abgabe, die Prüfungsleistung selbständig erbracht zu haben. Für den Fall einer technischen Störung muss gewährleistet werden, dass dem Prüfling keine Nachteile entstehen; ausgenommen davon sind Täuschungsversuche.

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten zur Digitaler Lehre.

Folgende Fristen sind bis zum 31.3.2021 ausgesetzt:

  • Meldung zu Wiederholungsprüfungen bzw. Wiederholungsfristen
  • Meldung zur Bachelor- oder Masterarbeit
  • Erfüllung von Auflagen, die bei der Zulassung zum Studium erteilt wurden.

Studierende, die ohne Vorliegen des Bachelorabschlusses einen Masterstudiengang aufgenommen haben bis zum Ende des zweiten Fachsemesters des Masterstudiengangs Zeit, den Bachelorabschluss nachzureichen.
Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen im wird den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, sich bis zu 48 Stunden vor dem Prüfungstermin abzumelden. Dies gilt auch für Wiederholungsprüfungen. Nach diesem Zeitpunkt gelten die üblichen Rücktrittsregelungen der Prüfungsordnungen, wonach ein Rücktritt nur aus triftigen Gründen möglich ist.

  • Für das Sommersemester 2020 wurde in bestimmten Fällen ein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt. Diese Regelung wird im Wintersemester 2020/21 nicht verlängert.
  • Zur Regelung im Sommersemester 2020:
    • Für Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden wurden, wurde ein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt. Davon ausgenommen waren Abschlussarbeiten gemäß § 26 Abs. 3 Nr. 2 HochSchG und Prüfungsleistungen in staatlichen Studiengängen.
    • Auch für Erfolgskontrollen gemäß § 18 der Studienordnung für den Studiengang Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 18. Juli 2011 i.d.a.F. sowie gemäß § 15 der Studienordnung für den Studiengang Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 7. September 2010, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden wurden, wurde ein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt.
    • Ebenso wurde für Leistungskontrollen im Studiengang Pharmazie, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden wurden, ein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt. Wurde eine Leistungskontrolle im Sommersemester mehrfach abgelegt und nicht bestanden, wurde nur ein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt. Vom zusätzlichen Wiederholungsversuch ausgenommen war der praktische Teil der Leistungskontrollen gemäß § 12 Abs. 2 der Studienordnung für den Studiengang Pharmazie (Staatsexamen) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 21. September 2018.
    • Im Falle von Täuschung oder des Nicht-Bestehens wegen eines sonstigen ordnungswidrigen Verhaltens wurde jeweils kein zusätzlicher Wiederholungsversuch gewährt.
    • Die Verbuchung eines zusätzlichen Wiederholungsversuchs erfolgte automatisch.

Organisatorische Regelungen für die Durchführung von Klausurprüfungen

In dem Dokument Informationen für Klausuraufsichten zu den Klausurprüfungen in Sommersemester 2020 (PDF) finden Sie aufgelistet, welche Aufgaben von den Klausuraufsichten zu erfüllen sind. Bitte beachten Sie, dass eine Aufsicht pro Klausur nicht reichen wird, da auch vor den Räumen Aufsicht darüber geführt werden muss, dass der Abstand eingehalten wird. Dies gilt auch nach der Klausur.

Für die Räume, die im Normalbetrieb von den Zentralen Dienste betreut werden, wird auch zentral das Auf- und Zuschließen der Gebäude und Räume veranlasst (Raumliste: Räume mit zentralseitig eingerichteter Hygienestraße und Platzmarkierung (PDF)). Das Zu- und Aufschließen der Räume und Gebäude, die von den Fachbereichen betreut werden, muss von den Hausmeistern und Pedellen der jeweiligen Fachbereiche sichergestellt werden. Wir verweisen dabei auf das Standardverfahren, nach dem auch im Normalbetrieb verfahren wird.

Gerne können die Fächer auch Klausuren in weiteren eigenen Räumlichkeiten durchführen, dazu müssen sie die Präparation der Räume selbst übernehmen. Wenn gewünscht kann der Kontakt zu einem externen Dienstleister vermittelt werden, der die Hochschulleitung bei der Ausstattung der zentralen Räume unterstützt hat. Die Kosten sind von den Fachbereichen zu tragen. Die entsprechenden Anforderungen finden Sie in dieser Handreichung (Informationen für Klausuraufsichten zu den Klausurprüfungen in Sommersemester 2020 (PDF).

Die Studierenden wurden durch ein Informationsschreiben des Präsidenten (Informationen und Hygieneregeln für Studierende zu den Klausuren in Sommersemester 2020 (PDF) informiert. Zusätzlich wurden das Informationsschreiben über das Kompetenzteam CampusNet an alle Studierenden versendet, die im SoSe 2020 für eine Klausur angemeldet sind.

Da bei der Durchführung von E-Klausuren ein deutlicher Engpass besteht, wird nun zusätzlich die Möglichkeit angeboten, Multiple-Choice-Papierklausuren zu schreiben und diese elektronisch über ein Scannerverfahren auszuwerten. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der angefügten Handreichung (Informationsblatt zur Durchführung von Multiple-Choice-Scan-Klausuren im Sommersemester 2020 (PDF).

Weiter Informationen hierzu finden Sie unter https://lehre.uni-mainz.de/evaexam/.

  • Die Klausurprüfungen des Wintersemesters 2020/2021 werden im Rahmen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden.
  • Wie bereits im Sommersemester sollen nach Möglichkeit wieder auch neue, digitale Prüfungsformate genutzt werden – herzliche Aufforderung dazu an alle Lehrenden!
  • E-Klausuren in Präsenz auf dem Campus sollten – wenn möglich – vermieden werden, da das Platzangebot für E-Klausuren, trotz einer Raumerweiterung, auch im Wintersemester aufgrund der geltenden Abstandsregeln gering sein wird. E-Klausuren können auch im Wintersemester wieder über Scan-Klausuren (Eva Exam) ersetzt werden.
  • Neben den zentral verwalteten Klausurräumen stehen im Wintersemester die Zentralmensa (190 Plätze) und der rechte Teil der Alten Mensa (30 Plätze) zur Verfügung. Weitere Möglichkeiten befinden sich derzeit noch in der Prüfung. Für das Wintersemester sind keine Zeltanmietungen geplant. An einzelnen Tagen mit einem hohen Platzbedarf werden zusätzlich externe Räume angemietet.
  • Der Bedarf an externen Räumen wird über das Verfahren der Raumvergabe im Raumverwaltungssystem der JGU (RAPS) ermittelt:
    • Derzeit melden die Studienbüros ihre Bedarfe für die E-Klausurenräume an, im Anschluss werden vom 28.9. bis 18.10.2020 die Räume für die E-Klausuren vergeben.
    • In der zweiten Oktoberhälfte sind die Fächer aufgefordert ihren Raumbedarf inkl. Terminwünschen für weitere Klausurprüfungen anzumelden.
    • Im Anschluss erfolgt eine Abschätzung des Raumbedarfs in der Klausurenphase. Sofern das Raumangebot an der JGU nicht ausreichend ist und eine terminliche Verlegung der Klausuren nicht möglich ist, werden an einzelnen Tagen externe Räumlichkeiten angemietet.
    • Ab 2.11. bis 22.11.2020 findet die Raumvergabe für die zentral verwalteten Räume statt. Für kleinere Klausur(-Prüfungen) verläuft die Raumvergabe wie in „normalen“ Semestern direkt in den Fachbereichen.
  • Die Einrichtung und der Unterhalt der zentral verwalteten Klausurenräume erfolgt durch die Zentrale Verwaltung.
  • Die zentral verwalteten Klausurräumen werden erst ab dem 13.2.2021 (Ende der Vorlesungszeit) für Klausuren genutzt, d.h. Lehrende, die in diesen Räumen Lehrveranstaltungen haben, können die Räume bis zum Ende der Vorlesungszeit uneingeschränkt nutzen. Sollten in diesen Lehrveranstaltungen Klausuren geschrieben werden, empfehlen wir diese noch während der Vorlesungszeit in diesen Räumen zu schreiben, soweit dies mit Blick auf die Teilnehmerzahl möglich ist.
  • Auch für die Durchführung der Klausuren im WiSe wird es ein der aktuellen Pandemielage entsprechendes zentrales Hygienekonzept geben.

Rückfragen gerne an planung-wintersemester@uni-mainz.de.
Fragen zur Raumbuchung gerne direkt an RAPS@uni-mainz.de.